Architekten- und Planertag

 

 

Architekten- und Planertag 2011

Universal Design, Klimawandel, Urbanes Grün, Landschaft – Architektur – Stadt. Das sind die Themen, die uns bei ACO umtreiben: ACO befasst sich mit ganzheitlichen Ansätzen zum zukünftigen Umgang mit Architektur und Wasser. Um diesem Anspruch weiterhin mit praxisnahen Lösungen gerecht zu werden, räumen wir dem Dialog mit Architekten einen hohen Stellenwert ein. Im Mittelpunkt unseres Architektensymposiums steht daher die Diskussion rund um aktuelle Erkenntnisse und Anforderungen aus Ihrem Projektalltag am Bau. Neben der Schnittstelle von Architektur und Wasser thematisieren wir als zweiten Schwerpunkt die Schnittstelle von Architektur und Kunst. Hochkarätige Referenten sprechen über ihre Visionen. Ein weiteres Highlight der Veranstaltung ist der Besuch der Kunstausstellung NordArt auf dem ACO Gelände.

 

 

 

 

Referenten 2011

Koen Olthuis | Waterstudio, Niederlande

Der niederländische Architekt Koen Olthuis (Waterstudio.NL) ist Vordenker einer neuen Generation von Städtevisionären, die sich einer Zukunftsarchitektur im und auf dem Wasser verschrieben haben. Seine innovativen Entwürfe für schwimmende Bauwerke weisen den Weg in eine Zukunft, in der ganze Städte auf dem Wasser existieren und wachsen können – und dabei noch sicher vor Überflutungen und dem Klimawandel sein sollen. Eine erste Stadt dieser Art entstand unter seiner Ägide nahe der holländischen Stadt Den Haag – „The Westland“ umfasst schwimmende Sozialwohnungen, schwimmende Inseln und schwimmende Apartmenthäuser.Wegweisend auch der „Cruise Terminal“, ein von Olthuis entworfener schwimmender Hafen: Der dreieckige Kreuzfahrtschiffs-Terminal beherbergt neben einem Hotel Geschäfte, ein Konferenzzentrum und mehr. Koen Olthuis spricht anlässlich des Architektensymposiums über den Cruise Terminal und seine Visionen einer Zukunft an der Schnittstelle von Architektur und Wasser.

 

Jörg Plickat | Künstler, Hamburg

Der Hamburger Künstler Jörg Plickat arbeitet seit 1980 freiberuflich und ist seitdem weltweit auf Messen und Ausstellungen vertreten. Plickat erarbeitet skulpturale Konzepte für Städte, Gemeinden, Unternehmen und Kirchen und berät Architekten. Über 60 monumentale Werke Plickats befinden sich im öffentlichen Raum und in Kirchen, schwerpunktmäßig in Norddeutschland, aber auch in Spanien, Italien, Frankreich, Montenegro, der Türkei, Mexiko, Japan und China. Eines seiner Spezialgebiete ist die Arbeit im denkmalgeschützten Raum, im Bezug seines historischen Kulturerbes. In Hamburg, Braunschweig, Kiel und Gettorf hat er, jeweils im Dialog mit Denkmalschützern und Kunsthistorikern Skulpturen entwickelt und erfolgreich umgesetzt.Für seine Kunstwerke aus Stein, Stahl und auch Bronze erhielt er in der Vergangenheit hohe internationale Anerkennung sowie zahlreiche Preise und Stipendien im In- und Ausland. Am 10. Juni referiert er über seine schwimmenden Skulpturen, die Ortsgebundenheit, Schwere und Statik infrage stellen, und deren Wechselbeziehung mit der Umgebung.

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